Non-Contact-Tonometer ST-1000P für die automatisierte IOD-Messung
Das Non-Contact-Tonometer ST-1000P unterstützt die automatisierte Messung des Augeninnendrucks mittels Zweilicht- und Luftdruckerfassung. ENOCHTEC bietet zwei verwandte Konfigurationen an, ST-1000 und ST-1000P; die Kompensation der Hornhautdicke ist beim ST-1000P verfügbar. Ein neigbares 10,1-Zoll-Touch-Display und eine motorisierte Kinnstütze unterstützen Positionierung und Auswertung im routinemäßigen augenmedizinischen Ablauf.
Wie funktioniert ein Non-Contact-Tonometer?
Ein Non-Contact-Tonometer misst den Augeninnendruck, indem es einen kurzen Luftstoß auf die Hornhaut richtet und mit einem Lichtsensor den Moment erfasst, in dem die Hornhaut abgeflacht ist; je höher der Druck im Auge, desto mehr Luftkraft ist für die Abflachung nötig. Nichts berührt das Auge, daher sind weder betäubende Augentropfen noch Einmal-Messsonden erforderlich. Das ST-1000P nutzt diese Kombination aus Luftdruck- und Zweilichterfassung, mit automatischer Messung und bis zu 10 gespeicherten Messwerten pro Auge.
Mess- und Positionierbereich
Das ST-1000P bietet wählbare IOD-Bereiche von 1-30 mmHg und 1-60 mmHg. Pro Auge können bis zu 10 Messwerte erfasst werden, sodass dem Bediener mehrere Messungen zur Auswertung im Geräteablauf zur Verfügung stehen. Der angegebene Arbeitsabstand beträgt mindestens 11 mm.
- IOD-Bereich: 1-30 mmHg oder 1-60 mmHg.
- Gespeicherte Ergebnisse: bis zu 10 Messwerte pro Auge.
- Arbeitsabstand: mindestens 11 mm.
- Verstellweg vor/zurück: mindestens 30 mm.
- Verstellweg horizontal/vertikal: 90 mm / 30 mm.
- Display: neigbares 10,1-Zoll-Touch-Display.
- Patientenpositionierung: motorisierte Kinnstütze.
Abgrenzung zwischen ST-1000P und ST-1000
ST-1000 und ST-1000P sind Varianten derselben Non-Contact-Tonometer-Familie. Der Unterschied besteht darin, dass die Kompensation der Hornhautdicke beim ST-1000P verfügbar ist. Weitere Unterschiede bei Hardware, Software, Zubehör oder Leistung sind nicht anzunehmen, sofern sie nicht im freigegebenen Angebot oder in einem aktuellen modellspezifischen Dokument genannt sind.
Die Kompensation der Hornhautdicke ist Teil des Geräteablaufs; sie ist weder als Diagnose noch als Garantie für ein klinisches Ergebnis zu verstehen. Die Messergebnisse erfordern stets eine fachliche Interpretation im Rahmen der Gesamtuntersuchung.
Was ist die Kompensation der Hornhautdicke?
Die Kompensation der Hornhautdicke passt einen IOD-Messwert an die zentrale Hornhautdicke des Patienten an. Die Druckwerte von Tonometern, die die Hornhaut abflachen, werden von deren Dicke beeinflusst: Eine dickere Hornhaut führt tendenziell zu einem künstlich hohen Messwert, eine dünnere Hornhaut, etwa nach refraktiver Chirurgie, zu einem künstlich niedrigen. Diese Funktion ist das Merkmal, das das ST-1000P vom ST-1000 unterscheidet.
Einsatzbereich des ST-1000P
Das ST-1000P kommt für Augenarztpraxen, Optometriepraxen, Kliniken und Untersuchungsräume in Frage, die eine berührungslose IOD-Messung benötigen. Es steht für das Luftdruckverfahren im ENOCHTEC-Tonometrie-Sortiment und ist von einem Rebound-Tonometer abzugrenzen, da beide Produkttypen unterschiedliche Messverfahren nutzen und unterschiedliche Anforderungen an Bedienung und Verbrauchsmaterial haben können.
Prüfungen für Angebot und Installation
Das Gerät wird mit 220 V / 50 Hz betrieben. Bitte bestätigen Sie vor der Bestellung die elektrischen Anforderungen des Zielmarkts, das gewählte Modell, das mitgelieferte Zubehör, die Anordnung des Patiententischs, die Sprache der Dokumentation, Anforderungen an Daten oder Druck sowie den Serviceumfang. Positionen, die nicht in der Spezifikationstabelle aufgeführt sind, gelten als angebotsabhängig und nicht als Standardlieferumfang.
Häufige Fragen zum ST-1000P
Welchen IOD-Bereich bietet das Gerät?
Wählbar sind die Bereiche 1-30 mmHg und 1-60 mmHg.
Wie viele Messwerte kann das Gerät speichern?
Pro Auge sind bis zu 10 Messwerte verfügbar.
Was unterscheidet das ST-1000P vom ST-1000?
Das Unterscheidungsmerkmal ist die Kompensation der Hornhautdicke beim ST-1000P. Jeder weitere Unterschied muss im Angebot oder in der aktuellen Modelldokumentation bestätigt werden.
Ist das ST-1000P dasselbe wie ein Rebound-Tonometer?
Nein. Das ST-1000P ist ein automatisches Non-Contact-Tonometer mit Luftdruckerfassung. Die Rebound-Tonometrie ist ein eigenständiges Messverfahren.
Berührt ein Non-Contact-Tonometer das Auge?
Nein. Die Messung erfolgt mit einem Luftstoß und einem optischen Sensor, es gibt also keinen Kontakt mit der Hornhaut, und weder betäubende Augentropfen noch Einmal-Messsonden sind erforderlich.
Ist der Luftstoß schmerzhaft?
Der Luftstoß ist kurz und wird meist als leichter Hauch und nicht als Schmerz empfunden, auch wenn manche Patienten blinzeln oder zurückzucken. Für Patienten, denen die Messung schwerfällt, ist ein Rebound-Tonometer als Handgerät eine weitere Möglichkeit, die die Fachkraft in Betracht ziehen kann.
Warum kann ein Non-Contact-Messwert von einem Goldmann-Messwert abweichen?
Verschiedene Tonometer messen den Druck auf unterschiedliche Weise, und die Messwerte können zudem von der Hornhautdicke und von Patientenfaktoren beeinflusst werden. Die Fachkraft bewertet das Ergebnis zusammen mit der gesamten Untersuchung und entscheidet, ob eine Bestätigung mit einer anderen Methode nötig ist.
Weitere ophthalmologische Diagnosegeräte ansehen oder ENOCHTEC kontaktieren, um die Konfiguration des ST-1000P für Ihren Markt und Ablauf zu bestätigen.