Statische Gesichtsfeldbeurteilung
Das automatische Perimeter BIO-1000 Plus ist ein statisches Gesichtsfeldsystem für geschultes augenmedizinisches Fachpersonal. Es kombiniert einen halbkugelförmigen Gesichtsfeldstimulator, Kameraüberwachung, Patienten-Antworttaster und computergestützte Bedienung für Untersuchung, Datenverwaltung und Befundauswertung.
Zentrale und periphere Prüfabdeckung
Der angegebene Untersuchungsabstand beträgt 300 mm bei einer weißen Hintergrundleuchtdichte von 10 cd/m². Die angegebene minimale Ausdehnung der Prüfpunkte beträgt 45° nasal, 70° temporal, 45° superior und 60° inferior. Das System bietet mindestens 60 Stimuluspositionen im Bereich 0°-25°, 30 Positionen über 25°-50° und 15 Positionen über 50°-70°, insgesamt mindestens 105 Positionen.
Programme und Befundauswertung
Zu den zentralen Programmen gehören 30-2, 24-2 und 10-2. Beschrieben sind außerdem Makula- und Nasal-Ladder-Programm, Schwellen- und Screening-Strategien sowie die Erstellung benutzerdefinierter Programme. Patientendaten können angelegt, gespeichert, aufgerufen und gedruckt werden. Zu den Zuverlässigkeitsangaben gehören Falsch-positiv-, Falsch-negativ- und Fixationsverlust-Indikatoren; die globalen Indizes umfassen MS, MD, SF und PSD.
Positionierung und Anschlüsse
Eine Kamera unterstützt die Beobachtung während der Untersuchung. Der angegebene Verstellweg der Kinnstütze beträgt 30 ± 5 mm horizontal und 40 ± 5 mm vertikal. Vier USB-2.0-Schnittstellen ermöglichen den Anschluss kompatibler Tastaturen, Mäuse oder Drucker; außerdem ist eine RJ45-Ethernet-Schnittstelle angegeben. Datenbankübertragung, Netzwerk- oder Klinik-IT-Anbindung sind für die jeweilige Installation zu bestätigen.
Häufige Fragen zum BIO-1000 Plus
Welche zentralen Programme sind angegeben?
Verfügbare zentrale Programme sind 30-2, 24-2 und 10-2. Angegeben sind außerdem Makula- und Nasal-Ladder-Programm. Bitte bestätigen Sie die genaue Softwareversion und den verfügbaren Programmumfang für das gelieferte Gerät.
Welche Feldausdehnung ist je Richtung angegeben?
Die angegebenen minimalen Exzentrizitäten der Prüfpunkte betragen 45° nasal, 70° temporal, 45° superior und 60° inferior.
Kann der Bediener die Patientenposition überwachen?
Ja. Zum Systemaufbau gehört eine Kameraüberwachung, und die Kinnstütze ist horizontal und vertikal verstellbar.
Können Befunde gedruckt oder übertragen werden?
Patientendatenverwaltung und Befunddruck werden unterstützt; USB-2.0- und RJ45-Schnittstellen sind angegeben. Drucker, Datei-Workflow, Netzwerkanbindung und Integrationsumfang sind vor der Inbetriebnahme zu bestätigen.
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